Punkteteilung im Hammfeld – 24:24 gegen TuS Volmetal

(vik/FK) Nach 60 gespielten Minuten trennen sich die Rhein-Vikings und der TuS Volmetal mit 24:24. Mit Spielbeginn war für die Wikinger klar, dass die Hagener mit einer ordentlichen Dosis Selbstbewusstsein und Motivation angereist waren.

Die TuSler starteten wacher in die Partie und konnten rasch mit 0:2 in Führung gehen. Erst in der achten Spielminute konnten die Vikings ausgleichen. Bis zum 8:9 durch Bruno Zimmermann in der 25. Minute gestaltete sich das Ergebnis ausgeglichen. Jedoch scheiterten die Rhein-Vikings immer wieder am hervorragend aufgelegten Volmetaler Keeper Sydney Quick. „Wir haben vorne einfach zu viel liegen gelassen. In der ersten Halbzeit sind wir vor dem Tor gescheitert“, so Trainer Jörg Bohrmann. Die ausgelassenen Chancen führten zu einem vier Tore Vorsprung der Hagener zur Halbzeit (9:13).

Auch in der zweiten Hälfte taten sich die Wikinger schwer, ihre zum Teil hundert-prozentigen Chancen zu verwerten. Doch die Neuss/Düsseldorfer konnten sich, wie im letzten Heimspiel, auf ihre Abwehr verlassen. Die von Paul Skorupa angepeitschte Defensive verhinderte, dass die Volmestädter mit mehr als 6 Toren wegziehen konnten (14:20, Spielminute 40). In den letzten 20 Minuten gelang es den Bohrmanm Schützlingen, durch die konsequent aggressive Deckungsarbeit und das Herausspielen guter Abschlüsse, wieder zum TuS aufzuschließen. Es entwickelte sich eine hektische Schlussphase mit einer roten Karte für den Volmetaler Jan König (3x 2 Minuten-Strafe) und einer umstrittenen 2 Minuten-Strafe für Bruno Zimmermann kurz vor Ende der Partie. 29 Sekunden vor Schluss konnte Lukas Becher das 24:24 erzielen. Die Hagener konnten die Unterzahl der Vikings nicht mehr für ein eigenes Tor nutzen.

Am Ende steht ein schwierig einzuordnendes Unentschieden. Einerseits wäre mehr für die Wikinger zu holen gewesen, gerade im Hinblick auf die vielen Fehlwürfe. Andererseits kann man, nach der exzellenten Aufholjagd, stolz auf Trainer und die Mannschaft sein und von einem gewonnenen Punkt sprechen. Für Jörg Bohrmann steht fest, „wir können und müssen das zukünftig einfach wieder besser machen. Wir haben zu viele Bälle verworfen und technische Fehler gemacht. Das darf uns so nicht passieren.“

Als nächstes reisen die Rhein-Vikings nach Augustdorf. Dort stellt man sich am Samstag der Zweitvertetung des Team HandbALL Lippe.

Kader und Torschützen:
Broy, Dreyer, Gipperich (3), Aust (2), Görgen (2), Skorupa (4), Weis (1), Becher (2/2), Handschke (1), Zimmermann (3), Denert (2/1), Eberlein (1), Schlichting, Ingenpass

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