Schlagwort: TSV Bayer Dormagen

A1 tritt zum Derby in Dormagen an

(nif) Bundesliga-West, A-Jugend
TSV Bayer Dormagen – HSG Neuss/Düsseldorf (Sonntag, 16 Uhr)
Nach der Spielpause geht es für die HSG zum Derby beim Tabellenachten, gegen den es im Hinspiel noch eine 26:32-Heimniederlage gesetzt hatte. Nun wollen die Schützlinge von Trainer Patrick Luis unbedingt den fünften Sieg in Folge schaffen und so den zweiten Platz festigen. „Vom reinen Tabellenstand her scheint es, als seien die Rollen klar zu unseren Gunsten verteilt. Aber dem ist nicht so, wir sind von der Hinspiel-Niederlage noch gewarnt. Dormagen ist ein ganz harter Brocken“, erklärt Luig. Der TSV sei in der Lage, jedes Team der Liga zu schlagen – wie beim Sieg gegen Spitzenreiter Minden bereits bewiesen wurde. „Der TSV hat einen starken Kader mit guten Außen und einem guten Rückraum“, weiß der HSG-Coach. Zudem wisse man nach einer Spielpause nie genau, auf welchem Leistungsstand man sich befindet. „Dennoch wollen wir natürlich einen guten Start hinlegen und werden alles dafür tun.“ Fehlen wird lediglich Boddenberg (Kreuzbandriss).

A1 HSG

A1 – TSV Bayer Dormagen 26:32 (17:15)

Bundesliga-West, A1-Jugend
HSG Neuss/Düsseldorf – TSV Bayer Dormagen 26:32 (17:15)
(nif/Vikings-Redaktion) Nach dem Zwei-Tore-Pausenvorsprung sowie der 23:22-Führung in der 48. Minute konnte die HSG vor rund 150 Zuschauern in der Hammfeldhalle noch von einem Derby-Sieg träumen. Auch bei einem folgenden knappen 24:26-Rückstand (56.) lag dieser zumindest noch im Bereich des Möglichen. Doch spätestens nach dem folgenden Dreifachschlag der Gäste zum 29:24 in nicht einmal zwei Minuten war die erste Saisonniederlage des Teams von HSG-Trainer Patrick Luig perfekt. „Insgesamt ist die Niederlage zu hoch ausgefallen. Wir sind am Ende noch einmal volles Risiko gegangen – was letztlich leider nicht belohnt wurde“, erklärte HSG-Coach Patrick Luig. Auch der erste Abschnitt sei – vor allem in der offensive – sehr stark gewesen. „Leider haben wir es da versäumt, noch mehr Kapital draus zu schlagen“, so Luig, der eingestand: „Wir konnten leider die Form der ersten Hälfte nicht mit in den zweiten Abschnitt übertragen.“ So wurde gleich nach dem Wiederanpfiff aus einer 17:15-Führung ein 17:19-Rückstand. „Wir haben uns dann noch einmal toll zurückgekämpft, haben aber insgesamt zu viele Chancen ungenutzt gelassen, unter anderem drei Siebenmeter“, befand Luig. Negativer Höhepunkt war der verletzungsbedingt Ausfall von Felix Molsner, der sich nach einem Check einen Rippenbruch zuzog und nun mehrere Wochen ausfallen wird.
HSG: Spierau, Conrad (Tor) – Ulrichs, Schön, Kristo (1), Thole, Görgen (5), Barentzen (6), Grieger, Skorupa (4), Zwarg (7/2), Rohde, Königs (2), Molsner (1), Demir.