Schlagwort: TSV Burgdorf

„Kollektiver Blackout“: A1 unterliegt im Topspiel dem TSV Burgdorf

(nif) Bundesliga-West, A-Jugend
HSG Neuss/Düsseldorf – TSV Burgdorf 29:33 (13:23)
Lediglich bis zum 10:11 in der 16. Minute konnten die Gastgeber mit den Gästen aus Hannover mithalten, dann lief beim Team von HSG-Trainer Patrick Luig kaum noch etwas zusammen. So zog der TSV über 16:10 (21.) bis zur Pause vorentscheidend auf 23:13 davon. Über 17:23 (35.) und 19:24 (40.) steckte die HSG zwar nicht auf, konnte am Ende jedoch lediglich noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. „Wir haben auch in der Höhe völlig verdient verloren. Wir hatten zwischen der 15. und der 25. Minute einen kollektiven Blackout. Da haben wir das Spiel mit einem 1:11-Lauf komplett aus der Hand gegeben. In dieser Phase haben wir uns leider nicht an die taktischen Vorgaben gehalten und zu viele Fehler produziert“, erklärte Luig hinterher. Positiv sei lediglich die kämpferische Einstellung im zweiten Spielabschnitt zu bewerten. Durch die zweite Topspiel-Niederlage hintereinander ist der Kampf um den zweiten Tabellenplatz, der für die Playoffs zur Deutschen Meisterschaft berechtigt, zwischen der HSG, Gummersbach, Essen und Burgdorf wieder völlig offen. Alle vier Teams trennen lediglich zwei Zähler.
HSG: Spierau, Conrad (Tor) – Ulrichs (2), Schön (2), Kristo (2), Thole (1), Görgen (5), Barentzen (4), Grieger, Zwarg (10/5), Kreft, Rohde (1), Königs, Skorupa,

A1-Jugend feiert knappen Auswärtserfolg bei TSV Burgdorf

(nif) Bundesliga-West, A-Jugend
TSV Burgdorf – HSG Neuss/Düsseldorf 30:31 (17:18)
„So knapp, wie das Ergebnis letztlich ausgefallen ist, war auch die gesamte Partie, die am Ende ebenso der TSV hätte gewinnen können. Wir sind natürlich froh, dass wir das glücklichere, aber nicht unverdiente Ende für uns hatten“, erklärte HSG-Trainer Patrick Luig nach dem dritten Sieg im fünften Saisonspiel. Bei einer 22:18-Führung standen die Weichen langsam, aber sicher schon auf Sieg, doch bei einer folgenden 4:6-Unterzahl „hätte das auch noch ins Auge gehen können“. Luig war am Ende nicht nur über das Ergebnis glücklich, sondern auch über den Umstand, „dass ein Aufwärtstrend im Vergleich zu den Vorwochen zu erkennen war“. So wurden unter anderem das Tempospiel verbessert und der Matchplan gut eingehalten. „Auch unser Rückraum um Kristo, Ulrichs und Zwarg hat sich stark verbessert“, befand der HSG-Coach, der nicht nur Keeper Patrick Spierau, sondern vor allem auch Ranga Boddenberg ein Sonderlob aussprach. Der Youngster traf bei seinem ersten A-Jugend-Auftritt nicht nur drei Mal, sondern erzielte auch die wichtigen beiden letzten Treffer.
HSG: Dreyer, Spierau (Tor) – Ulrichs (3), Schön (2), Kristo, Thole, Görgen (7), Barentzen (2), Grieger, Skorupa (1), Zwarg (11/2), Rohde (1), Königs, Boddenberg (3).